Montag, 7. Januar 2008

Singles der Woche

Sia – Day too soon
Songschreiberinnenindiepopmusik ist wohl seit Hate Cash das ganz grosse Ding, um sich im Haifischbecken des MTV Kommerz über Wasser zu halten. Leider habe ich jedoch kein MTV und Radio hören tu ich auch nicht, aber dafür schneid ich alle neuen Sachen immer heimlich bei den grossartigen DeeJays mit, und press sie mir dann auf Single.
Dieser Song gefällt mir jedenfalls so gut, weil ich dazu betrunken wunderbar mitgröhlen kann. Drum habe ich ihn gleich auf pinkes Punkervinyl getan !
The Californians – The Cooks of Cake and Kindness
Eine der ersten Sixties – Nummern, die ich je gehört habe (auf dem legendären Rubbel-Sampler Numero 4), vor vielen Jahren, als ich noch nicht alt und hässlich war. Damals habe ich diesen debilen Mix aus hysterischem Gehechel und abgehacktem Gitarrengegniedel nicht kapiert. Dann habe ich Oma´s Mate-Tee ausprobiert und es hat sich immer noch nichts getan.
Erst als ich diesen Song dann mal betrunken angehört habe, sind mir die Augen aufgegangen ! Köche ! Kekse ! Nettigkeit ! Wahnsinn !

Eugene McGuiness – Bold Street/Hangman
zwei akustische Nummern, die so klingen, als wäre Syd Barrett aus der Gruft gekrochen und hätte sich entschlossen Belle and Sebastian Nummern zu kopieren.
Seltsame Sache, die ich, als musikalischer Banause irgendwie nicht einordnen kann.
Entrückte Geräusche, Harmonien aus altbekanntem britischen Hitmaterial und poetische Texte aus dem „kreativ schreiben" Kurs. Betrunken ergibt das ganze jedoch einen ganz anderen Sinn.