Ja, ja, jetzt sind wir langsam alt geworden, wir gehen in Clubs und sehen die jungen Kinder zu Musik rumspringen, die wir garnicht mehr verstehen, weil wir im hohen Frequenzbereich schon halb taub sind. Was waren das doch früher noch für Zeiten, als wir auf sogenannten „Indie-Parties" herumturnten und uns die Tanzfläche mit 5 Leuten teilten. Damals musste noch der auflegen, der am meisten Platten hatte und das war manchmal richtig lästig. Die Musik war tanzbar und aus England und hier so gut wie nicht bekannt, zumindest nicht bei dem MOR-Volk. Das änderte sich schlagartig, als seinerzeit Blur, Oasis und Pulp die Szene überrannten. Plötzlich war alles Indie, der letzte Bauer grölte zu den Hits und in den Diskotheken spielten irgendwelche Spassvögel das, was sie für „Brit-Pop" hielten. Daran hat sich bis heute nicht viel geändert, ausser dass immer mehr Leute immer weniger Ahnung haben und sich zu „NewRaveFakePartyMucke" aus der Retorte und Pseudorock aus der Klamottenkiste vorkommen wie Julian Tabularasas oder Pete Dorothy oder all die anderen Idioten. Das ist zumindest in München so, der Hochburg der Möchtegerns und Arschkriecher, Nachmacher und Wiederkäuer. Aber was soll ich sagen ? Dass ich die besten Platten in Deutschland besitze ? Dass ich die Popmusik erfunden habe ? Oder dass ich der Bruder von Jimi Hendrix bin ? Stimmt zwar alles, aber tut nichts zur Sache. Ich schau mir lieber weiterhin das erbärmliche Treiben in dieser Stadt an und pfeife mir ein Liedchen auf meiner Uranmühle.
Donnerstag, 7. Februar 2008
Die guten alten Zeiten – Teil 1
Ja, ja, jetzt sind wir langsam alt geworden, wir gehen in Clubs und sehen die jungen Kinder zu Musik rumspringen, die wir garnicht mehr verstehen, weil wir im hohen Frequenzbereich schon halb taub sind. Was waren das doch früher noch für Zeiten, als wir auf sogenannten „Indie-Parties" herumturnten und uns die Tanzfläche mit 5 Leuten teilten. Damals musste noch der auflegen, der am meisten Platten hatte und das war manchmal richtig lästig. Die Musik war tanzbar und aus England und hier so gut wie nicht bekannt, zumindest nicht bei dem MOR-Volk. Das änderte sich schlagartig, als seinerzeit Blur, Oasis und Pulp die Szene überrannten. Plötzlich war alles Indie, der letzte Bauer grölte zu den Hits und in den Diskotheken spielten irgendwelche Spassvögel das, was sie für „Brit-Pop" hielten. Daran hat sich bis heute nicht viel geändert, ausser dass immer mehr Leute immer weniger Ahnung haben und sich zu „NewRaveFakePartyMucke" aus der Retorte und Pseudorock aus der Klamottenkiste vorkommen wie Julian Tabularasas oder Pete Dorothy oder all die anderen Idioten. Das ist zumindest in München so, der Hochburg der Möchtegerns und Arschkriecher, Nachmacher und Wiederkäuer. Aber was soll ich sagen ? Dass ich die besten Platten in Deutschland besitze ? Dass ich die Popmusik erfunden habe ? Oder dass ich der Bruder von Jimi Hendrix bin ? Stimmt zwar alles, aber tut nichts zur Sache. Ich schau mir lieber weiterhin das erbärmliche Treiben in dieser Stadt an und pfeife mir ein Liedchen auf meiner Uranmühle.
