
Vermutlich kennt so gut wie jeder Mensch den unsäglichen Steppenwolf Gossenschlager „born to be wild", ob aus der Metalerclique, aus der Dorfdisko oder dem nachmittäglichen Schundradio, sobald die primitiven Akkorde aus den Boxen dröhnen und das ddr-amerikanische Gegröle des Joachim Krautsalat alias John Kay anhebt, johlen alle mit. Kaum einer jedoch dürfte jemals etwas vom Autoren dieses Liedes, Dennis Edmonton alias Mars Bonfire, gehört haben, und noch weniger dürften wissen, dass eben dieser 1968 eine heute längst vergessene Perle psychedelischer Popmusik aufgenommen hat, auf der „born to be wild" in einer acid-seeligen Urversion enthalten ist, die jedem Wochenend-Biker das 2-takt Gemisch in der Fake-Harley gefrieren lässt.
Doch auch die übrigen Stücke auf dem Album sind absolut grandios und zeigen ein verkanntes Songwriter-Genie, das bekiffte Westcoast Balladen (so alive with love) oder bewusstseinserweiterte Orgel-Shaker (time to fly) genauso wie fiese Funk-Rocker mit Hymnencharakter (night time´s for you) wie selbstverständlich aus dem Ärmel schüttelt und auf zwei genialen LP Seiten virtuos instrumentiert.
Leider ging es Mars Bonfire genauso wie vielen anderen der wirklich Guten: er verschwand nach seinem Kurzaufenthalt bei Steppenwolf in der völligen Versenkung und niemals mehr wurde etwas von ihm gehört.
Und natürlich hatte er mit seiner „born to be wild" Version auch überhaupt keinen kommerziellen Erfolg, den sackte der relativ talentfreie Joachim Kay nebst den Liedrechten ein, lediglich der Titelsong „ride with me, baby", konnte damals niedrige lokale Chartsnotierungen verbuchen... Sic transit gloria mundi !
Doch auch die übrigen Stücke auf dem Album sind absolut grandios und zeigen ein verkanntes Songwriter-Genie, das bekiffte Westcoast Balladen (so alive with love) oder bewusstseinserweiterte Orgel-Shaker (time to fly) genauso wie fiese Funk-Rocker mit Hymnencharakter (night time´s for you) wie selbstverständlich aus dem Ärmel schüttelt und auf zwei genialen LP Seiten virtuos instrumentiert.
Leider ging es Mars Bonfire genauso wie vielen anderen der wirklich Guten: er verschwand nach seinem Kurzaufenthalt bei Steppenwolf in der völligen Versenkung und niemals mehr wurde etwas von ihm gehört.
Und natürlich hatte er mit seiner „born to be wild" Version auch überhaupt keinen kommerziellen Erfolg, den sackte der relativ talentfreie Joachim Kay nebst den Liedrechten ein, lediglich der Titelsong „ride with me, baby", konnte damals niedrige lokale Chartsnotierungen verbuchen... Sic transit gloria mundi !
